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Von der Leyen kündigt vorzeitig Mikrokreditfonds
26.05.13
Von der Leyen kündigt vorzeitig Mikrokreditfonds

Die Nachricht schlug Ende des Jahres 2012 bei allen Beteiligten, bei GLS-Bank, Deutschen Mikrofinanzinsitut e.V. (DMI) und bei rund 60 Mikrofinanzinstituten ein wie eine Bombe. Frau von der Leyen kündigt per 31.12.2013 ohne Not, ohne Angabe von Gründen und zwei Jahre vor dem eigentlichen Ende den Mikrokreditfonds.

Dieser 100-Millionen-Fonds, 2010 eingerichtet und von der GLS-Bank verwaltet, richtet sich an eine Zielgruppe, die nur schwer Zugang zu Fremdkapital bekommt: Gründerinnen und  Gründer, Migranten, junge Unternehmen bzw.  Kleinstunternehmen – deren maximaler Kapitalbedarf 20.000 EURO nicht übersteigt.

Seit 2010 wurden pro Jahr 6.000 Mikrokredite an Selbständige ausgereicht; im Durchschnitt konnten darüber 2,3 Arbeitsplätze erhalten bzw. geschaffen werden. Im benachbarten Ausland und innerhalb der EU wird das Mikrokreditangebot ausgebaut – Deutschland gibt es lt. von der Leyen andere Prioritäten.

Vergleicht man das mit den Inhalten des Koaltionsvertrages muss man sagen “versprochen – gebrochen”, denn dort heißt es auf Seite 26 (Zitat) ” Wir wollen das Angebot von Mikrokrediten ausweiten, insbesondere für Gründer und Kleinunternehmer.”

Einmal mehr stellt sich die Frage ob diese Bundesregierung noch den richtigen Kompass besitzt: statt zu fördern (und zu fordern) wird verhindert, gekündigt, gekürzt und gestrichen.

 


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